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St. Michael - San Miguel - deutschsprachige Gemeinde Quito - Ecuador
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Aktion - Ein Kind an meinem Tisch Bei der Pfarrversammlung vor Ostern wurde nochmals über das Sozialprojekt der Pfarrei gesprochen. Alle waren einverstanden, dass wir es weiterführen, weil wir damit einigen Kindern und zwei Angestellten eine bessere Zukunft geben können.
Unser Anliegen ist es, den Kindern eine gute Grundernährung sicher zu stellen. Die Lebensmittel für Frühstück, Mittagessen und Colada kosten im Monat rund 450 $ für 20 Kinder und zwei Angestellte.
Die Idee ist, dass eine Familie bzw. eine einzelne Person beim monatlich stattfindenden Familiengottesdienst in unserer Gemeinde symbolisch ein Kind zu sich an den Tisch holt. Die Umsetzung ist denkbar einfach: Als Richtwert denken wir an monatlich 20 $, die in den Klingelbeutel während des Familiengottesdienstes gegeben werden.
Mit unseren Spenden k\u00f6nnen wir dann die Lebensmittel bereitstellen. Wir hoffen auch auf eine Art "Selbstverpflichtung" der Spender, dies nicht nur einmalig sondern regelmässig zu leisten, damit die Kinder kontinuierlich eine gute Ernährung erhalten.
Wenn die Aktion gut aufgenommen wird, haben wir die Perspektive, dass auch die finanzielle Absicherung der Mitarbeiterinnen gewährleistet werden kann.
Bilder von "El Tejar" können hier angesehen werden. Kindertagesstätte El TejarIm Zentrum von Quito steht auf einer kleinen Anhöhe ein Kloster aus der Kolonialzeit, das den Indios, die vom Land in die Stadt kommen, als Herberge diente. Die Männer arbeiten als Lastenträger auf den Märkten, die Frauen versuchen als Strassenverkäuferinnen etwas Geld dazu zu verdienen. Um die Kinder von der Strasse wegzuholen, wurde die Kindertagesstätte "El Tejar" eingerichtet. Die Mütter dürfen ihre Kinder nicht mehr mit zum Strassenverkauf nehmen. Ohne die Einrichtung einer "Guardaria" müssten sie die Kinder daheim lassen, dort wären sie unbeaufsichtigt. Die oft unterernährten Kinder bekommen hier gute Ernährung und medizinische Versorgung, sowie liebevolle Betreuung und Förderung. Sie sprechen ihre eigene Sprache, Quichua, aber lernen auch Spanisch. Aussdferdem wird Wert gelegt auf die Pflege ihrer eigenen Kultur und deren Br\u00e4uche. Ein mittelfristiges Ziel sollte es sein, wieder eine "Vorschule" einzurichten, damit die Kinder überhaupt in die Primaria gehen können. Die Kindertagesstätte wird seit 2009 in einer Selbsthilfeaktion selbst\u00e4ndig von den Eltern verwaltet und geleitet.
Die Idee ist, die Selbsthilfeaktion mit monatlich 100 $ für den Kauf von Lebensmitteln zu unterstüzen. Vielleicht gelingt es uns auch im Lauf der Zeit einen jährlichen Zuschuss für Personalkosten aufzubringen. Damit könnte eine weitere Erzieherin finanziert und die Vorschule begonnen werden.
Die Kollekte der monatlich stattfindenden Familiengottesdienste soll für dieses Projekt eingesetzt werden. Ebenso können Sie an diesem Sonntag auch Lebensmittel (secos), gut erhaltene Kinderkleidung und Spielsachen mitbringen.
Schön wäre, wenn sich eine kleine Gruppe aus der Gemeinde finden würde, die diese Projekt koordiniert, im Blick behält und Besuche organisiert.
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